A k t u e l l e s

Posted by .

 


  1. Bericht von der Bürgerversammlung am Dienstag den 13.09.2016
  2. Spendenaufruf
  3. Wir suchen!


Der BürgerBahnhof kommt!

16.09.13 Bürger- versammlung

1. Bürgerversammlung

Am Dienstag, dem 13.09.2016 führten die
Kreisstadt Bergheim und
der Verein „Bürger für Quadrath-Ichendorf e.V.“
gemeinsam eine Bürgerversammlung in Quadrath-Ichendorf durch:

Der BürgerBahnhof
– das Zentrum für Kultur und Integration –

Klaus-Hermann Rössler, Beigeordneter der Kreisstadt Bergheim, erläuterte, dass der BürgerBahnhof in Quadrath-Ichendorf durch das Sonderprogramm des Landes NRW
„Hilfe im Städtebau für Kommunen für die Integration von Flüchtlingen“
gefördert wird.
Ziele des Sonderprogramms sind:

  • Die Verbesserung des Zusammenlebens aller im Quartier lebenden Menschen.
  • Den sozialen Zusammenhalt im Quartier fördern.
  • Die Zugänglichkeit des Projektes für die Öffentlichkeit / Allgemeinheit.
  • Die Unterstützung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements auf örtlicher Ebene.

Die Gesamtkosten und damit die Fördersumme für die
Einrichtung des BürgerBahnhofs betragen                                                       1.717.000,- €,
Der Zuschuss des Landes dazu beträgt                                                                    1.374.000,-€,
Der Eigenanteil der Kreisstadt Bergheim beträgt                                                        343.000,- €.

Er wies darauf hin, dass der BürgerBahnhof bis Ende 2018 fertig gestellt sein muss, dies ist eine Auflage des Landes. Es ist bereits ein Architekt beauftragt. Mit dem Baubeginn ist im Sommer 2017 zu rechnen.

Klaus Gerlinger schilderte aus Sicht des Vereins Bürger für Quadrath-Ichendorf e.V. (BfQI e.V.) die bevorstehenden Aufgaben: Von dem mit der Stadt abzuschließenden Kooperationsvertrag, der auch die Kostenverteilung zwischen Stadt und Verein regeln wird, bis hin zur Frage der Bewirtschaftung der Gastwirtschaft (Eventgastronomie oder Cateringvereinbarung), von der Mitfinanzierung der Einrichtung des BürgerBahnhofs bis zur Vorbereitung von kulturellen Angeboten, von der Beteiligung an der Bauplanung bis hin zu Fragen der Finanzwirtschaft mit ihren steuerrechtlichen Auswirkungen. Deutlich wies er darauf hin, dass der BürgerBahnhof mit seinen räumlichen und kulturellen Angeboten allen Bürgerinnen und Bürger und allen Vereinen und Organisationen offensteht. Alle sind herzlich eingeladen, den BürgerBahnhof zu nutzen, ob für eine private Feier, eine Vereinssitzung oder als Veranstaltungsort.

Ganz herzlich eingeladen sind, so Klaus Gerlinger, auch die Bürgerinnen und Bürger, in den Projektgruppen BürgerBahnhof (begleitet die Bauplanungen und soll den Betrieb des BürgerBahnhofs vorbereiten), Fundraising (um Geld einzusammeln) und Kultur im Bahnhof (Erarbeitung der kulturellen Angebote des BürgerBahnhofs) mitzuarbeiten – auch ohne Mitgliedschaft im Verein.

Klaus Dieter Sanne stellte sodann das Raumangebot des BürgerBahnhofs vor: Im Dachgeschoss mit einem 70 m² großen Raum für Sitzungen, Tagungen oder private Feiern samt einen Raum für Buffets, im Obergeschoss mit zwei Räumen (33,75 m² und 51,13 m²), die sich als Gruppenräume anbieten, aber auch für Schulungen, Sitzungen, Vorträge usw. zu nutzen sind. Eine kleine Teeküche mit rd. 13 m² rundet das Angebot ab. Im Erdgeschoss wird sich der StadtteilLaden etablieren (zwei Räume mit 19,4 m² und 22,64 m²). Zudem wird im Erdgeschoss ein mehr als 90 m² großer Raum bereitstehen für verschiedenste kulturelle Angebote (Ausstellungen, Theater (Laienspielgruppe?),Kabarett, Musikveranstaltungen, Lesungen, Vorträgen) und hoffentlich mit einer dazu passenden Gastronomie. Küchen- Kühl- und Lagerraum stehen zur Verfügung. Im Kellergeschoss sind die sanitären Anlagen untergebracht. Zudem werden Proberäume für musizierende Gruppen angeboten (je rd. 25 m²).

Auch Herr Rössler sprach die abzuschließende Kooperationsvereinbarung zwischen der Kreisstadt Bergheim und dem Verein BfQI e.V. an und betonte dabei, dass der Verein BfQI e.V. eine Kooperation mit weiteren Partnern eingegangen ist bzw. anstrebt: Mit der Volkshochschule, der Musikschule La Musica, mit BM Cultura und auch der Gesamtschule in Quadrath-Ichendorf.

Neben der Möglichkeit, dass die Räume des BürgerBahnhofs durch Vereine und Initiativen aus Quadrath-Ichendorf genutzt werden können, so Herr Rössler, werden dort regelmäßig Sprechstunden des Ortsbürgermeisters, der Polizei, und der Stadtverwaltung im BürgerBahnhof angeboten werden.

Der StadtteilLaden, der der „Ankermieter“ im BürgerBahnhof sein wird, wird neben der bisherigen Arbeit auch Organisator der Flüchtlingsarbeit werden.

Herr Rössler schloss mit folgendem Aufruf:

Quadrath-Ichendorf hat sich auf den Weg gemacht!
Bitte unterstützen Sie uns und helfen Sie dabei,
ihren Stadtteil nach vorne zu bringen!

Insbesondere der Verein „Bürger für Quadrath-Ichendorf e.V.“
benötigt hierzu Ihre Mithilfe!!!

 

Zukunftsperspektiven für Quadrath-Ichendorf

Herr Horst-Günter Lankers, bei der Kreisstadt Bergheim u.a. zuständig für die Integrations- und Stadtteilarbeit und Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Bergheim gemeinnützige GmbH (EG BM), erläuterte das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“. Ausführlich schilderte er die Möglichkeiten zu zukunftsweisenden Veränderungen und die damit verbundenen Chancen für Quadrath-Ichendorf im Gesamten. Im Zusammenwirken von städtebaulichen und privaten Maßnahmen und in Verbindung mit sozialen und gesellschaftlichen Handlungsfeldern werden umfangreiche Aufwertungsstrategien für den größten Ortsteil der Kreisstadt entwickelt. Eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen hierfür ist zunächst ein breit ausgelegter Bürgerbeteiligungsprozess, zu welchem die Kreisstadt Bergheim noch in diesem Jahr aufrufen wird. Ein neues Quartiersteam, bestehend aus zwei Mitarbeitern EG BM, wird sich bereits im vierten Quartal 2016 dieser Thematik widmen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Ziele, Maßnahmen und Projekte erarbeiten.

Der Verein BfQI – so Klaus Gerlinger – wird deshalb eine Projektgruppe „Soziale Stadt“ einrichten, Interessenten können sich gern schon melden.

 

Nachbetrachtung von Klaus Gerlinger:

Vor dem Hintergrund des nach wie vor geltenden Leitsatzes „Quadrath-Ichendorf ist das, was wir gemeinsam daraus machen“, war der Besuch der interessierten Bürgerinnen und Bürger mit 80 bis 100 Personen nicht sonderlich ansprechend, aber dafür war es das dargebotene Programm und der damit verbundene Informationsgehalt umso mehr. Bei der je-weiligen Fragerunde gab es zahlreiche Wortmeldungen. M. E. lässt dies auch den Schluss zu, dass das Interesse an der Gesamtentwicklung Quadrath-Ichendorfs vorhanden ist. Auffallend war allerdings die Tatsache, dass insbesondere die mittlere Altersstruktur nur in geringer Zahl vertreten war. Das würden wir uns als Verein anders wünschen. Gleichwohl arbeiten wir in der Gewissheit, dass mit Fortschritt des Projekts das Interesse und die (praktische) Unterstützung deutlich zunehmen werden.

Mein abschließender Appell lautet:

Begreifen Sie die Zukunftsperspektiven für Quadrath-Ichendorf als Chance und beteiligen Sie sich an der Neugestaltung unseres / Ihres Stadtteils!!!


2. Spendenaufruf

Der BürgerBahnhof kommt!

Jetzt brauchen wir  Ihre Unterstützung!

Sehr geehrte Quadrath-Ichendorferin, sehr geehrter Quadrath-Ichendorfer,
liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

schon bald wird der BürgerBahnhof – Zentrum für Kultur und Integration ein neuer Treffpunkt in Quadrath-Ichendorf sein. Er wird für uns alle Raum bieten für Tagungen und Schulungen, Sitzungen von Vereinen, Organisationen und Gruppen sowie für vergnügte Gruppenstunden von Alt und Jung. Auch private Feiern können stattfinden. Ein vielfältiges Raumangebot steht dafür zur Verfügung. Für Musikgruppen gibt es Proberäume. Vorträge, Ausstellungen und kleine Konzerte bekommen einen Platz. Ortsbürgermeister, Polizei und Stadtverwaltung werden Sprechstunden anbieten. Unternehmen können die Räume anmieten und der StadtteilLaden wird mit all seinen Aktivitäten im BürgerBahnhof eine neue Heimat finden.

Bürger für Quadrath-Ichendorf e. V. wird den BürgerBahnhof betreiben. Um einen angemessenen Betrieb gewährleisten zu können, ist eine ansprechende Ausstattung mit Möbeln, Schulungs-PCs und Beamern, eine gute Musikanlage sowie Geschirr und Bestecken erforderlich.

Die der Förderung des BürgerBahnhofs durch das Land NRW und die Kreisstadt Bergheim zu Grunde liegende Kostenaufstellung weist für die Ausstattung leider zu wenig Finanzmittel aus.

Um dennoch für eine angemessene Ausstattung sorgen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung – brauchen wir Ihre Spende. Jeder Euro zählt, damit der BürgerBahnhof tatsächlich eine Drehscheibe des gesellschaftlichen Lebens in Quadrath-Ichendorf werden kann. Machen Sie mit, denn es geht um unseren Stadtteil!

Mit herzlichem Dank für Ihren Beitrag und
mit freundlichen Grüßen

Klaus Gerlinger

Vorsitzender

Ihre Spende überweisen Sie bitte auf unser Girokonto bei der
Volksbank Erft e.G.,
IBAN: DE27 3706 92522515714017
BIC: GENODED1ERE.,
Verwendungszeck „Spende Ausstattung“.

Ab 50 € erhalten Sie eine Spendenquittung.

 


 

3. Wir suchen:

Juristischen Rat!
Der mit der Stadt abzuschließende Kooperationsvertrag muss rechtlich überprüft werden.

Steuerlichen Rat!
Der Verein Bürger für Quadrath-Ichendorf wird im laufenden Betrieb die verschiedensten Einnahmen (Miet- und Pachtzinsen, Einnahmen aus Veranstaltungen, Spenden usw.) haben. Diese Einnahmen und natürlich auch Ausgeben müssen von der Buchhaltung so erfasst werden, dass hierbei keine steuerrechtlichen Probleme entstehen.

Organisatorischen Rat!
Es besteht die Frage, ob der künftige BürgerBahnhof – getrennt vom Verein „Bürger für Quadrath-Ichendorf – von einem eigenständigen Verein getragen werden soll.

Wer würde helfen? Schicken Sie uns bitte eine E-Mail: vorsitzender@bfqi.de
oder nutzen Sie in der Überschriftzeile „Kontakt“.

Denn:

Der BürgerBahnhof kommt!

  wir brauchen Ihre Unterstützung!