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Der BürgerBahnhof

kommt!

Lesen Sie zu dem folgenden Artikel am Schluss die Stellungnahme des Vorstands des Vereins „Bürger für Quadrath-Ichendorf e.V.:

Am Mittwoch, dem 13. Sept.2017 erschien im Kölner Stadt-Anzeiger folgender Artikel:

Kulturbahnhof soll in städtische Hand

Der Verein Bürger für Quadrath-Ichendorf und die Verwaltung können sich nicht einigen – Vorsitzender: Die Enttäuschung ist sehr groß

VON DENNIS VLAMiNCK   –

Bergheim-Quadrath-Ichendorf.

 

Der Verein Bürger für Quadrath-Ichendorf (BfQI) wird trotz mehrerer Jahre Vorarbeit nun wohl doch nicht den Kulturbahnhof in Bergheims größtem Stadtteil betreiben. Die Verhandlungen mit der Stadt­verwaltung scheinen zunächst gescheitert. Jetzt soll offenbar die städtische Kulturgesellschaft BM Cultura den Bahnhof nach dem anstehenden Umbau betreiben.

Verein und Stadt konnten sich nicht darüber verständigen, welche Kosten beim Betrieb zu erwarten sind. Der Verein rechnete mit deutlich höheren Kosten als die Stadt und bat um finanzielle Un­terstützung in den ersten drei Betriebsjahren. So ging es etwa um die Hausmeisterstellen: Während der Verein mit Kosten von mehr als 20 000 Euro im Jahr rechnete, geht die Stadt von 1600 Euro Kosten für den Hausmeister aus. „Die Enttäuschung ist sehr groß“ sagt BfQI-Vorsitzender Klaus Gerlinger. „Wir sind seit sechs Jahren bei die­sem Thema unterwegs und hätten das gern gemacht.“ Schon 2011 war die Idee eines Bürgerbahnhofs geboren worden, aus einer Bürgerinitiative ging 2014 der Verein hervor, der mit viel Rückenwind aus dem Ort das Konzept für den Bahnhof entwickelte und auch den Verkauf des städtischen Gebäudes verhindern konnte. Die Stadt hat das Konzept übernommen und sich erfolgreich um Fördergeld aus dem NRW-Programm Soziale Stadt beworben.

Dass es um die Verhandlungen zwischen dem Verein und der Stadt nicht gut bestellt ist, zeichnete sich schon im Sommer ab. Das vom Verein für August vorgesehene Fest „Kultur braucht Bühne“ sagte Gerlinger ab – Bürgermeister Völker Mießeler hatte seine Teilnahme davon abhängig ge­macht, ob die Kooperation zwischen Stadt und Verein zustande kommt. Von der Stadt gab es keine offizielle Stellungnahme, doch der Verein BfQI hat den Beschluss des städtischen Verwaltungsvorstands veröffentlicht, laut dem die Stadtverwaltung „mit großem Bedau­ern, aber auch mit Verständnis für die Schwierigkeiten der Lage“ zur Kenntnis genommen habe, dass der Verein sich nicht in der Lage sehe, den Betrieb des Bahnhofs ab 2019 zu übernehmen.

Die SPD-Fraktion kritisiert das Gebaren der Verwaltung heftig. „Bürgerschaftliches Engagement wird kaputtgemacht, der Verein, der schon so viel investiert hat, wird ausgebootet“, sagt Fraktions­vorsitzende Fadia Faßbender. Sie sieht auch das Fördergeld in Gefahr, wenn der Verein, der die gesamte Konzeption aufgestellt habe, nicht aktiv mitmache. Die Stadt solle alles daransetzen, dass der Verein den Betrieb übernehmen könne.

Zu dem vorstehenden Artikel nimmt der Vorstand des Vereins

 Bürger für Quadrath-Ichendorf e. V.

 wie folgt Stellung:

Der Artikel im KStA vom 13.September.2017 (KulturBahnhof soll in städtische Hand – Mitglieder-rundbrief 3/2017) hat uns genauso überrascht wie unsere Mitglieder und die Leser unserer Homepage. Für Klaus Gerlinger (Vorsitzender) und Markus Schäning (Stellvertretender Vorsitzender) war erstes Ziel, nach der Rückkehr aus dem Urlaub mit Herrn Bürgermeister Volker Mießeler über alle aktuell im Raum stehenden Fragen, insbesondere über die zur Kooperations-vereinbarung und dem am 26.08.2017 ausgefallenen Fest „Kultur braucht Bühne“, zu sprechen.

In einer aus Sicht unserer Vorstandsmitglieder sehr vertrauensvollen Atmosphäre wurden am
28. September 2017 alle Probleme angesprochen. Die in konstruktiver Erörterung gefundenen Lösungsmöglichkeiten werden seitens des Rathauses in den Entwurf der „Kooperationsverein-barung“ eingebaut. Diesen neuen Entwurf wird den Mitgliedern des Vereins „Bürger für Quadrath-Ichendorf e. V.“ in einer Mitgliederversammlung voraussichtlich in der letzten Dekade des Oktobers zur Abstimmung vorgelegt.
Klaus Gerlinger und Markus Schäning hoffen, dass alle Mitglieder danach so optimistisch wie sie mit der Arbeit am Projekt „BürgerBahnhof“ fortfahren. Die zuvor eingetretenen Verwerfungen, die auch Herr Bürgermeister Volker Mießeler bedauert, können getrost hinter uns gelassen werden. Vor allem die großen Enttäuschungen im Zusammenhang mit der Absage des Festes „Kultur braucht Bühne“ zum Umbaubeginn des „BürgerBahnhofs“, zu der auch Missverständnisse innerhalb des Rathauses beigetragen haben, müssen zurücktreten hinter dem Willen, mit Elan und – so hoffen wir – mit Hilfe von Herrn Bürgermeister Volker Mießeler und der Rathausverwaltung ein neues zu planen.

Im Übrigen gebührt der Dank für den Neustart des Projektes „BürgerBahnhof“ auch denjenigen Stadträten, die sich zwischenzeitlich sehr dafür eingesetzt haben, dass die gute Zusammenarbeit zwischen dem Rathaus und unserem Verein fortgesetzt wird.
(siehe dazu vorstehenden Artikel, letzter Absatz, und „Projekt Kulturbahnhof rasch umsetzen“ SONNTAGS POST v. 30.09.2017, unter „Pressestimmen“ zu lesen)


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